Ist
es nicht mühsam, angesichts der allgemeinen Parkplatznot, geeignete Parkplätze
für so ein grosses Fahrzeug zu finden?
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Ganz ausnahmsweise kommt es mal vor, dass es schier unmöglich scheint, einen
Parkplatz zu finden. Meistens aber geht das problemlos; man entwickelt mit der
Zeit «eine Nase dafür», in welcher Situation wie vorzugehen ist
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Oft gibt es Bus- oder Lastwagenparkplätze, die nicht selten günstiger liegen,
als wenn man per Auto parkieren möchte
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Sportplätze und Industriezonen liegen oft nur wenige Gehminuten vom Ortszentrum
entfernt
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Sollte sich keine offensichtliche Parkmöglichkeit anbieten: ortsansässige
Bus-, Camion oder Taxifahrer fragen! Tankwarte wissen auch Bescheid. Die Polizei
gibt gerne und gut Auskunft!
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Die schönsten Plätze findet man «in der Prärie»
Wieviel
Schwerverkehrsabgabe kostet ein schwerer Campingbus in der Schweiz?
CHF
650.-- pro Jahr (das macht knapp CHF 1.80 / Tag, wenn er ganzjährig eingelöst
wird).
Wieviel
Schwerverkehrsabgabe kostet das Poschi im Ausland?
Bisher
nichts. Alle EU-Länder belegten bisher nur gewerbemässig genutzte Fahrzeuge
mit der Schwerverkehrssteuer.
Gibt
es Schwierigkeiten am Zoll, wenn man mit einem eher unüblichen Fahrzeug
daherkommt?
Nein.
Wir sind in all den Jahren erst ein einziges Mal (während zwei Minuten)
kontrolliert worden.
Welchen
Fahrausweis benötigt man zum Führen eines Wohnbus?
Sinn machen Lastwagen- und/oder Carausweis.
(Anmerkung
des Redaktors: Seit 1.4.2003 gilt folgende Regelung: Führerausweis Kat. C1
(Lernfahrausweis/Pürüfung) vor dem 1.4.2003 behält die Berechtigung auch
schwere Wohnmotorwagen über 7.5t zu führen. Bei Prüfung/Antrag LFA nach
diesem Datum gilt C1 nur noch bis 7.5t, d.h. wer ein schwereres Auto hat,
muss die "richtige" Lastwagen-Prüfung Kat. C machen. Kat. D. (Car)
brauchts nicht, rsp. nur wenn mehr als 9 Personen transportiert werden sollen.
Dann muss allerdings der Wohnbus auch als Car eingelöst werden)
Musst
du die Tachoscheiben auch ausfüllen?
Private
Wohnbusse sind ARV-befreit, das heisst, die Lenker von Wohnbussen unterliegen
nicht den Arbeits- und Ruhezeitverordnungen und brauchen daher auch keine
Scheibe einzulegen. Die «Arbeitszeit» zu überschreiten, fällt mir im Urlaub
auch nicht ein!
Wie
steht es mit Einbrüchen in den Wohnbus?
Bis
heute keine (Holz berühren!). Dies
obwohl wir das Poschi tagelang mitten in Marseille, Rom, Dresden,
Kann
man das Poschi mieten?
Nein.
Ist
das Poschi zu verkaufen?
Heute
nicht! Jedoch irgendwann dann schon. Ich habe nämlich mit dem Poschi-Ausbau so
gute Erfahrungen gemacht, dass ich Mut und Lust geschöpft habe, ein Flussschiff
auf Europas Binnenwasserstrassen auszubauen. Für beides reicht die Zeit nicht.
Also würde es mich dann freuen, wenn das Poschi einem weiteren Liebhaber viele
schöne Reisen ermöglichen könnte.
Was
würdest du heute im Ausbau anders machen? Wo sind die Nachteile?
Alles
hat sich bewährt. Somit ginge ich nochmal gleich vor. Als Nachteil kann
allenfalls empfunden werden, dass wegen des abgesenkten Mittelgangs das «Kreuzen»
der Bewohner manchmal eng wird. Bei uns hat sich das jedoch rasch
eingeschliffen.
Mit
12 Tonnen und über 11 m Länge kommt man wohl
nicht überall durch…
Klar
muss man die Höhen- und Gewichtsbeschränkungen im Auge behalten! Trotzdem gibt
es kaum Ziele, die man per SAURER RH nicht erreicht. In den MICHELIN-Karten
Frankreichs sind die Beschränkungen sogar eingedruckt. In der Schweiz gibt es
des Routiers-Atlas, herausgegeben von den Routiers Suisses.
Mit
einem Achsabstand von 5,25 m ist der SAURER äusserst wendig. So haben wir
beispielsweise den Splügenpass oder die Schluchten des Vercors - mit dem nötigen
Fingerspitzengefühl - befahren können.
Kann
man Fährpassagen mit einem so schweren Fahrzeug noch zahlen?
Es
kommt ganz drauf an! Die Fährgesellschaften handhaben Wohnbusse ganz
unterschiedlich. Es gibt welche, bei denen gilt der Campertarif. Andere
akzeptieren ihn als Bus mit Passagieren, was schon mal günstiger zu stehen
kommen kann als ein Auto. Wieder andere gewähren den Tarif «Leerbus». Leider
haben die Mittelmeeerfähren meist das System Längenzuschlag per Meter, was
dann wirklich zu enormen Fährpreisen führt.
Beste
Erfahrungen habe ich mit der Norwegen-Fähre «Fjord-Line» gemacht, die uns von
Dänemark nach Egersund (Südwest-Norwegen) schipperte für gerade mal 180 sFr
(im Jahr 2000).
Wie
man günstig nach England kommt, habe ich leider auch noch nicht herausgefunden
(Hinweise willkommen!)
Ein
heisser Tipp sind manchmal die RoRo-Fracht-Carrier.
Kriegt
man für SAURER RH noch Ersatzteile?
Wenn
ich bisher was brauchte, war es problemlos erhältlich. Logischerweise wird das
nicht immer so bleiben. Dennoch: Es sind noch viele Wagen dieses Typs, vorallem
bei Bündner und Walliser Postautohaltern, im Einsatz.
Die
Verbrauchs-Ersatzteile werden wohl noch längere Zeit erhältlich sein.